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Finn Binias

Partnerwork – Organic Strength & Mobility
Somatics Deep Dive – Connect & Disconnect
Movement Flow – Improvisation

Hey, ich bin Finn, 24 Jahre alt und komme aus Frankfurt, ich bin quasi schon mein ganzes Leben begeistert an Bewegung, man könnte sagen, ohne Bewegung kann ich nicht leben. Ich habe über die Jahre viele Disziplinen gelernt, Boxen, Turnen, Capoeira, Standardtanz, Calisthenics. Vor ein paar Jahren bin ich dann auf Movement gestoßen und habe gemerkt, dass es genau das ist was ich die ganze Zeit schon gemacht habe, viele Disziplinen miteinander vereint.

Connection Points


In diesem Workshop begegnen wir Bewegung als Dialog. Der Partner wird nicht „belastet“ oder „eingesetzt“, sondern als lebendiges Gegenüber erfahren – als Gewicht, Widerstand, Unterstützung und Impulsgeber zugleich. Wir arbeiten miteinander und gegeneinander, hören mit den Händen zu und antworten mit dem ganzen Körper. Durch verbale und physische Signale entsteht ein kontinuierlicher Austausch: Druck, Zug, Rotationen und Gewichtsverlagerungen fordern uns auf, unseren Körper immer wieder neu zu organisieren. Es geht nicht um perfekte Linien oder symmetrische Formen, sondern um Bewegung außerhalb klarer Ausrichtungen – organisch, spiralförmig, manchmal off-balance. Statt isolierte Muskeln zu stärken, kultivieren wir einen intelligenten, anpassungsfähigen Körper. Einen Körper, der fühlen, reagieren und sich situationsgerecht strukturieren kann.

Fokus des Workshops

• Den Partner als bewegliches Gewicht erleben

• Mit- und Gegeneinander als kreativen Prozess erforschen

• Berührung als Informationsaustausch nutzen

• Out-of-Alignment-Arbeit und rotatorische Muster

• Entwicklung organischer Ganzkörperkraft.

Dieser Workshop richtet sich an alle, die Bewegung als Forschung verstehen – neugierig, spielerisch und präsent.

Somatics Deep Dive – Connect & Disconnect


Häufig richten wir unsere Aufmerksamkeit nach außen: Wie sehe ich aus? Wie wirkt meine Bewegung? Ist meine Haltung „richtig“? Doch es gibt eine andere Perspektive – die von innen. Was spürst du, wenn du die Augen schließt? Wie fühlt sich eine Bewegung tatsächlich an, bevor sie bewertet wird? Dieser Workshop ist eine Einladung, deinen Körper jenseits von Leistung und Form zu erforschen. Es geht nicht darum, etwas zu korrigieren oder zu optimieren, sondern darum, wahrzunehmen. Wir tauchen in das Prinzip der Tensegrität ein – nicht nur als theoretisches Modell, sondern als direkte Erfahrung im eigenen Körper. Wie verteilt sich Spannung? Wie beeinflusst ein kleiner Impuls das Ganze? Wie koexistieren Stabilität und Weichheit? Inspiriert von der Arbeit Moshe Feldenkrais’ verlangsamen wir bewusst. Durch sanfte, achtsame Bewegungssequenzen entsteht Raum für Differenzierung. Du lernst, feine Unterschiede zu spüren, Spannungsmuster zu erkennen und neue Bewegungsoptionen zu entdecken. Spannung darf auftauchen, sich verändern, sich neu organisieren. Ein zentraler Bestandteil ist die Atemarbeit. Über gezielte Atemübungen erforschst du, wie Atemrhythmus, -tiefe und -pausen dein Nervensystem beeinflussen. Von vertiefter Atmung bis hin zu bewusst eingesetzten Phasen von Hyper- und Hypoventilation untersuchen wir, wie sich innere Zustände verändern lassen – klar, sicher und bewusst. Zwischen sanfter Bewegung und stiller Ruhe entsteht ein Erfahrungsraum: Raum, um zu spüren. Raum, um loszulassen. Raum, um Verbindung und Abgrenzung gleichermaßen zu erleben.

Inhalte

• Tensegrität verstehen und verkörpern

• Somatische Exploration in langsamer, bewusster Bewegung

• Spannungsmuster wahrnehmen und regulieren

• Atem als Werkzeug zur Selbstregulation

• Den Körper in Bewegung und in Stille erfahren

Dieser Deep Dive richtet sich an alle, die ihren Körper nicht von außen formen, sondern von innen verstehen möchten.

Movement Flow – Improvisation


Bewegung ist bereits da. Dieser Workshop geht nicht darum, neue Formen zu lernen – sondern darum, vorhandene Möglichkeiten freizulegen. Wir erarbeiten und erweitern einen persönlichen „Werkzeugkasten“ an Bewegung: Muster, Übergänge, Qualitäten, Rhythmen. Manche davon kennst du bereits, andere schlummern vielleicht noch im Verborgenen. Über den Prozess von Isolation – Integration – Improvisation nähern wir uns dem Flow: Zunächst werden einzelne Elemente bewusst erforscht und isoliert. Dann verbinden wir sie miteinander. Schließlich lösen wir die Struktur auf und erlauben freies Spiel. Ein besonderer Fokus liegt auf Bewegung innerhalb von Constraints. Durch bewusst gesetzte Einschränkungen – räumlich, rhythmisch oder strukturell – entsteht paradoxerweise neue Freiheit. Kreativität wächst dort, wo nicht alles möglich ist. Wir erforschen Flow-Zustände allein und im Kontakt mit einem Partner. Wie verändert sich deine Bewegung, wenn du auf ein Gegenüber reagierst? Wann trägt dich der Moment?

Inhalte

• Den eigenen Bewegungswortschatz entdecken und erweitern

• Isolation, Integration und freie Improvisation

• Kreativität durch Constraints

• Übergänge, Rhythmus und Qualität

• Flow-Erfahrungen alleine und im Dialog

Ein Raum für Spiel, Präsenz und spontane bewusste Bewegung.

WORKSHOPS:

Connection Points  >  Samstag 3.10 / 14:45 - 16:45 Uhr

Movement Flow  >  Sonntag 4.10. / 16:15 - 18:15 Uhr

Somatics Deep Dive  >  Montag 5.10. / 13:45 - 15:45 Uhr 

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